Stress: Symptome und Folgen von Dauerstress

Stress: Symptome und mögliche Folgen von Dauerstress. Stress im Job: Kopfschmerzen und Abgeschlagenheit zählen zu den typischen Stress-Symptomen. (Quelle: imago images/HalfPoint)

Stress hat jeder mal. Gefährlich wird er erst dann, wenn die Situation zur Dauerbelastung wird  und der Körper die ausgeschütteten Stresshormone nicht wieder abbauen kann. Das Immunsystem wird dann entscheidend geschwächt. Bevor dieser Punkt erreicht ist, reagiert der Körper mit Stress-Symptomen.

Wie macht sich Stress bemerkbar?

Stress-Symptome spiegeln die Alarmreaktion des Körpers bei einer plötzlich eintretenden Belastungssituation wieder. Der Körper weist eine gesteigerte körperliche Aktivität aus. Der Organismus führt hierbei eine Anpassungsleistung durch, die in einer kurzzeitigen Belastungsphase der Gesundheit nicht schadet. Ein Stress-Symptom wird erst dann gefährlich, wenn dem Körper keine Entwarnung gegeben wird und die Stresshormone nicht abgebaut werden können. Der Körper befindet sich dann in einem chronischen Anspannungs- und Aktivierungszustand, der für die Gesundheit gefährlich werden kann.

Akuter und dauerhafter Stress: Symptome äußern sich vielfältig

Ein Stress-Symptom ist kein Einzelkämpfer. Die Auswirkungen auf dauerhafte Belastungssituationen äußern sich vielfältig. Die meisten davon sind bei lang anhaltendem Stress äußerst gefährlich.

Zu den häufigsten körperlichen Anzeichen für Stress gehören:

  • Bluthochdruck, Schwindelgefühle, Herzrasen und Atembeschwerden

Anhaltende Belastung: Dauerstress und seine Folgen

Die bei Stress ausgeschütteten Hormone sind dann gefährlich, wenn Sie wie bei Dauerstress zu häufig ausgeschüttet werden und sich der Körper daran gewöhnt. In Folge entwickelt sich ein Stress-Symptom nach dem anderen. Doch irgendwann ist das Maß voll. Stresshormone wie Kortisol schwächen die Immunabwehr und Stress-Symptome wie Erschöpfung oder sogar eine Depression treten auf.

Dauerhafter und belastender Stress schaden Körper und Seele und können Stressfolgeerkrankungen auslösen. Beispiele hierfür sind:

Stressbewältigung: Stressoren erkennen und abmildern

Wer seine Stress-Grenzen nicht kennt, lebt gefährlich. Jedes Stress-Symptom von Bluthochdruck bis Kopfschmerzen sollten Sie ernst nehmen und entsprechend handeln. Nur so bleiben Sie gesund.

Da Stress von Person zu Person unterschiedlich empfunden wird, ist auch die Stressbewältigung individuell verschieden. Einigen Menschen kann es helfen, mit vertrauten Personen über den Stress zu reden und sich auszutauschen. Andere ziehen Entspannungstechniken, Bewegung an der frischen Luft oder Musik vor, um den Stressoren entgegenzuwirken.